Alle Abschnitte der Bedienleiste lassen sich über ihre Überschrift auf- und zuklappen und starten zugeklappt. Warnungen und die Liste der platzierten Motive bleiben immer sichtbar.
Diese Seite trägt die Kennung –. Dieselbe Kennung meldet /gesundheit auf dem Server. Stimmen beide überein, zeigt der Browser genau das, was auf dem Server liegt; weichen sie ab, steckt noch eine alte Fassung im Browserspeicher oder der Container wurde nicht neu gebaut.
Eine Gestaltung lässt sich als Adresse aufschreiben und damit beliebig oft mit wechselndem Text erzeugen – etwa eine Reihe Tassen mit verschiedenen Rufzeichen.
| ?text=DL0UKW | Text erzeugen und ablegen; mehrere mit Strichpunkt |
| &modus=both | both, text oder morse |
| &farbe=e2564a | Farbe des Textes, ohne Doppelkreuz |
| &motiv=UKW-Card | Motiv aus dem Katalog; ein Teil des Namens oder Dateinamens genügt, mehrere mit Komma |
| &x=0;12 | Lage quer in Millimetern, je Motiv |
| &y=22;40 | Lage in der Höhe |
| &w=90;60&dreh=0;90 | Breite in Millimetern, Drehung in Grad |
| &band=203,8,88 | Bandbreite, Unterkante, Oberkante |
Mehrere Motive. Alle Angaben dürfen Listen sein, getrennt durch Strichpunkt. Sie werden der Reihe nach zugeordnet, und zwar erst den Motiven aus motiv, danach den Texten aus text. Fehlt ein Eintrag, gilt der letzte vorhandene. Bei maßgetreuen Vorlagen bleibt der Platz in der w-Liste leer, denn ihre Breite lässt sich nicht setzen.
Bei Zahlen ist der Punkt das Dezimalzeichen, sonst wäre das Komma nicht vom Trenner zu unterscheiden. Bei motiv geht auch das Komma als Trenner, bei text nicht – dort darf ein Komma im Text vorkommen.
Beispiel mit drei Motiven:
?motiv=UKW-Card-ohne-Morse;SMD-Bauformen&text=DL0UKW&modus=both&farbe=e2564a
&x=-20;80;10&y=55;60;18&w=160;;80
Den Weg dorthin nimmt einem die Seite ab: Stell die Gestaltung einmal von Hand ein und drücke Aufruf-Adresse für diesen Stand erzeugen. Die fertige Adresse erscheint im Feld darunter und liegt zugleich in der Zwischenablage. Jetzt nur noch den Teil hinter text= austauschen – fertig ist die nächste Tasse.
Beispiel:
?motiv=UKW-Card&text=DL0UKW&modus=both&farbe=e2564a&x=0&y=22&w=90
Im Normalfall steht die Tasse fest: eingestellt ist die Standardtasse, ihre Maße sind zu sehen, aber nicht zu ändern. So kann beim Gestalten nichts verstellt werden, was hinterher nicht mehr auf die Tasse passt. Frei bedienbar sind Druckband, Motive, Ansicht, Druckvorlage und Export.
Mehr Freiheit gibt ein Zusatz in der Adresszeile:
| ?frei=vorgaben | die anderen Tassenformen werden wählbar |
| ?frei=masse | Parameter, Henkel und Material werden änderbar, ebenso die Zielmassen-Berechnung |
| ?frei=alles | beides zusammen |
Mehrere Angaben lassen sich mit Komma verbinden, etwa ?frei=vorgaben,masse. Ist ein Bereich gesperrt, steht der Hinweis darauf im jeweiligen Abschnitt.
| Linke Maustaste ziehen | Tasse drehen |
| Rechte Maustaste oder Umschalt+ziehen | Ansicht verschieben |
| Mausrad | Zoomen |
| Zwei Finger | Zoomen auf Tablet und Telefon |
| Taste F | Modell einpassen |
| Taste H | Diese Hilfe öffnen und schließen |
| Pfeiltasten | Gewähltes Motiv verschieben, mit Umschalt feiner |
Jeder Wert hat einen Schieber und ein Zahlenfeld; beide sind gekoppelt. Alle Angaben sind Millimeter, sofern nichts anderes dabeisteht.
Tassenkörper. Höhe, Durchmesser oben und unten, Wand- und Bodenstärke, der Verrundungsradius am Innenboden, die Vertiefung im Boden und die Breite des Standrings. Der Trinkrand wird automatisch als Halbrund mit dem halben Wandmaß ausgeführt.
Henkel. Die beiden Anbindungshöhen bestimmen, wo der Bügel ansetzt, die Ausladung, wie weit er absteht. Bandhöhe ist das Maß in der Bügelebene, Bandbreite das Maß quer dazu.
Einbindetiefe. Sie zählt von der Wandaußenseite nach innen: 0 bedeutet bündig außen, der obere Anschlag entspricht der Wandstärke, also bündig mit der Innenfläche. Der Anschlag wird bei jeder Änderung neu gesetzt. Der Henkel ragt an keiner Stelle in den Innenraum – seine Enden werden an einer Fläche parallel zur Wand abgeschnitten.
Material und Auflösung. Die Dichte geht in die Masse ein (Keramik etwa 2,4 g/cm³). Mehr Segmente ergeben glattere Flächen, größere Dateien und einen langsameren Neuaufbau.
Zielmasse. Der Knopf Wandstärke für Zielmasse berechnen sucht die Wandstärke, bei der die Tasse das eingestellte Gewicht erreicht. Der Abstand zwischen Wand- und Bodenstärke bleibt dabei erhalten.
Breite, Tiefe und Höhe sind die Maße des umschließenden Quaders, die Breite also einschließlich Henkel. Das Fassungsvermögen gilt bis zur Randoberkante; in der Praxis füllt man etwa einen Zentimeter tiefer. Materialvolumen und Masse stammen aus dem berechneten Netz. Die Größenangabe unten schätzt die Exportdateien.
Einpassen rückt die Tasse ins Bild, Startansicht stellt auch den Blickwinkel zurück. Die vier Richtungsknöpfe beziehen sich auf den Henkel: Vorn zeigt die bedruckte Seite, Hinten den Henkel, Links und Rechts die Seiten dazwischen. Von oben oder unten sieht man die Tasse, indem man mit der Maus nach unten oder oben zieht. Kantenmodell zeigt das Drahtgitter, Schnitt blendet die halbe Tasse aus und gibt den Blick auf Wandaufbau und Henkelanbindung frei. Langsam drehen führt die Tasse durch einen geschlossenen Rundumlauf: drei Umläufe um die Achse, dabei einmal von der Aufsicht bis unter den Boden geneigt. Damit werden alle Seiten sichtbar, auch Boden und Innenraum. Ziehen nach links oder rechts verschiebt die Startrichtung.
Aufzeichnung. Rundumlauf als AVI aufzeichnen nimmt genau diesen Durchlauf auf. Bildgröße, Bildrate und Dauer sind wählbar; voreingestellt sind 1024 × 576 mit 30 Bildern je Sekunde über 24 Sekunden, also acht Sekunden je Umlauf. Mehr Bilder je Sekunde machen die Bewegung flüssiger, eine längere Dauer macht sie langsamer – beides hilft, Einzelheiten zu erkennen, und beides vergrößert die Datei. Die Zeile unter den Feldern nennt Bildzahl und ungefähre Größe vorab. Die Dauer gilt auch für Langsam drehen, die Vorschau läuft also genauso schnell wie die Aufzeichnung.
Die Datei ist eine AVI mit Motion-JPEG und läuft ohne Zusatzsoftware. Während der Aufzeichnung zeigt die Statuszeile den Fortschritt; Anfang und Ende der Bahn passen nahtlos aneinander, die Datei lässt sich also endlos wiederholen.
Die Bedienleiste trennt jetzt sauber, was früher vermischt war:
| Druckband | legt die bedruckbare Fläche fest – Breite auf dem Umfang, Unter- und Oberkante |
| Motive wählen | Vorlage aus der Liste ablegen, eigene Datei laden oder ein Rufzeichen erzeugen |
| Motive anordnen | die Abwicklung, die Liste der abgelegten Motive und alle Regler für Position, Größe und Drehung |
Bandbreite folgt dem Umfang. Weiter als bis zum Henkel kann ein Aufdruck nicht reichen. Die Bandbreite wird deshalb von selbst auf den Umfang abzüglich dieser Stelle gesetzt – bei der Standardtasse 224 mm (254,5 mm Umfang abzüglich 30). Änderst du den Durchmesser, geht die Bandbreite mit.
Der Pressrand: 30 mm bleiben frei. Beim Sublimieren umschließt die Manschette die Tasse und muss sich an der offenen Stelle schließen. Läuft der Aufdruck bis dorthin, presst sie über seine Kante: dort kommt weniger Hitze und weniger Druck an, die Farbe schlägt nicht durch, und der Rand bleibt blass oder wird fleckig. Deshalb ist das Band mindestens 30 mm schmaler als der Umfang – und zwar auch dann, wenn du die Breite von Hand einstellst: der Regler lässt sich gar nicht weiter aufziehen. Derselbe Streifen nimmt den Henkel auf, beides fällt also an derselben Stelle an.
Verstellst du die Bandbreite von Hand, schaltet sich das Mitgehen ab und die Breite bleibt, wo du sie hingestellt hast. Der Haken darüber schaltet es wieder ein, der Knopf setzt einmalig zurück.
Was die Ausbeute je A4-Blatt bestimmt. Nicht die Breite, sondern die Höhe des Zuschnitts. Ein 224 mm breites Stück passt gedreht ebenso zweimal nebeneinander wie ein 203 mm breites – die Breite ist also gratis. Erst unter etwa 59 mm Stückhöhe passen drei, unter 45 mm vier. Die Zeile unter dem PDF-Knopf nennt jeweils, ab welcher Höhe eines mehr ginge.
Das Druckband ist die Abwicklung der Außenwand. Die Bandbreite ist ein Stück des Umfangs – die Vorgabe 203 mm entspricht etwa 80 % und lässt den Bereich um den Henkel frei. Unter- und Oberkante werden über dem Tassenboden gemessen. Unter der Vorschau steht, wie viel Prozent des Umfangs das Band einnimmt.
Die Vorschau selbst liegt im Abschnitt Motive anordnen, weil sie zum Anordnen gehört und nicht zum Festlegen der Fläche.
Einige Vorlagen stimmen nur bei genau einer Breite: das Lineal, die SMD-Tafel, die Batterietafel, der Testdruck und die Verzerrungsprobe. Sie sind im Motivkatalog als maßgetreu gekennzeichnet, werden beim Ablegen automatisch auf die richtige Breite gesetzt und lassen sich danach nicht mehr skalieren – weder mit dem Regler noch mit dem Mausrad. Verschieben und Drehen bleiben möglich.
Wer eigene Vorlagen hinzufügt, trägt das in motive/katalog.json ein: "massgetreu": true zusammen mit der zugehörigen "breite_mm". Beides zusammen genügt; das Programm setzt und sperrt die Breite dann von selbst.
Das Eingabefeld versteht Dezimalgrad (49.5372 8.5747), Grad-Minuten-Sekunden (49°32'14"N 8°34'29"E) und einen Locator (JN49GM). Ob vier oder sechs Zeichen ausgegeben werden, legt die Auswahl daneben fest.
Karte statt Tasse anzeigen ersetzt das 3D-Fenster durch eine Landkarte. Ziehen verschiebt, das Mausrad ändert die Ausschnittbreite, ein Klick setzt den Standort. Dort erscheinen ein Marker, eine schräg nach rechts oben laufende Linie mit waagerechtem Knick und darauf der Locator; das Locator-Feld wird als gestricheltes Quadrat hervorgehoben. Winkel, Länge, Schriftgröße und Farbe sind einstellbar.
Kartenausschnitt als Motiv übernehmen erzeugt daraus eine SVG und legt sie wie jedes andere Motiv ab – verschiebbar, drehbar, skalierbar.
| Feld, 2 Zeichen | 20° × 10° |
| Locator, 4 Zeichen | 2° × 1°, bei 50° Nord 145 × 111 km |
| Subquadrat, 6 Zeichen | 5' × 2,5', bei 50° Nord 6,0 × 4,6 km |
Ohne Server. Die Kartendaten liegen als eigene Dateien neben der Seite. Wird die Seite per Doppelklick geöffnet, verweigert der Browser deren Abruf – dann holt man sie über Kartendatei laden von Hand. Beide Dateien lassen sich in einem Zug auswählen. Alles andere funktioniert auch ohne Server unverändert.
Die Karte besteht aus Vektordaten, nicht aus Kacheln: eine grobe Weltkarte und eine feinere Ebene für Deutschland, Österreich und die Schweiz, zusammen 2,8 MB. Sie werden erst geholt, wenn die Karte zum ersten Mal geöffnet wird. Weltweit sind Ausschnitte von einigen tausend bis etwa 200 km sinnvoll, im DACH-Raum bis etwa 50 km. Darunter zeigt die Karte nur noch Gitter, Grenzen und Ortspunkte – Straßen enthält sie nicht.
Ein Motiv, das flach gedruckt auf die runde Tasse kommt, erscheint auf einem Foto zu den Rändern hin gestaucht. Verzerrungsprobe für diese Tasse erzeugt einen Bogen mit Kreisen und Quadraten, die genau so vorverzerrt sind, dass sie auf der Tasse wieder rund und quadratisch aussehen.
Gerechnet wird mit dem Radius, der sich aus den eingestellten Durchmessern ergibt. Änderst du die Tasse, erzeuge den Bogen neu – die Verzerrung hängt am Radius. Die genannte Motivbreite muss unverändert bleiben, sonst stimmt sie nicht mehr.
Alle mitgelieferten und erzeugten Vorlagen haben einen durchsichtigen Hintergrund. Auf der Tasse und im Druck bleiben diese Stellen die Farbe der Keramik, denn Sublimation druckt kein Weiß.
Aus der Auswahlliste eine Vorlage wählen und mit Auf die Tasse legen ablegen. Dieselbe Vorlage kann mehrfach abgelegt werden. Mit Eigene Bilddatei laden kommen weitere Vorlagen hinzu; sie bleiben danach in der Liste.
Welche Formate gehen. SVG ist eine Zeichnung und bleibt in jeder Größe scharf – die erste Wahl für Tabellen, Skalen und Rufzeichen. PNG und JPEG sind Rasterbilder aus festen Bildpunkten; sie werden beim Vergrößern unscharf, deshalb nennt die Angabe unter den Reglern die erreichte Auflösung. Für Fotos ist JPEG richtig, für Strichgrafik mit durchsichtigem Hintergrund PNG – JPEG kennt keine Durchsichtigkeit und bringt immer einen weißen Grund mit. Der wird allerdings nicht gedruckt, denn Sublimation druckt kein Weiß.
HEIC vom iPhone. Dieses Format zeigen nur Safari auf Mac, iPad und iPhone an; Chrome, Edge und Firefox können es nicht. Wer es dort versucht, bekommt statt des Bildes einen Hinweis. Abhilfe an der Wurzel: am iPhone unter Einstellungen › Kamera › Formate auf Maximal kompatibel stellen – dann entstehen von vornherein JPEG-Dateien. Einzelne Bilder wandeln sich auch beim Versenden per Mail von selbst um.
Wie groß darf ein Bild sein? So groß, wie es kommt – die Seite rechnet es selbst herunter. Mehr als 400 dpi bringt der Druck nicht zu Papier, und breiter als das Druckband wird ein Motiv nie. Ein geladenes Rasterbild wird deshalb gleich beim Ablegen auf dieses Maß gebracht: bei der Standardtasse auf 3528 Bildpunkte Breite, das sind 224 mm bei 400 dpi. Ein Handyfoto mit 4032 Bildpunkten schrumpft also ein wenig, ein Bild mit 8000 deutlich. Die Meldung unter dem 3D-Fenster nennt das Ergebnis, die Zeile unter den Reglern die erreichte Auflösung. Verkleinert wird in Halbierungsschritten, damit feine Linien nicht ausfransen; vergrößert wird nie. SVG bleibt unberührt – eine Zeichnung hat keine Bildpunkte.
Rufzeichen, Locator oder Text erzeugen. Text eintragen, die Darstellung wählen – Text, Morsezeichen oder beides – und die Farbe festlegen. Das Morseraster folgt der UKW-Karte: Punkt eine Einheit, Strich drei, Lücke eins, zwischen Buchstaben drei, zwischen Wörtern sieben. Enthalten sind Buchstaben, Ziffern, Umlaute sowie die für Rufzeichen nötigen Zeichen wie der Schrägstrich.
Viele Vorlagen bringen einen weißen Kasten mit. Der Haken Hintergrund transparent unter den Reglern eines Rasterbildes nimmt ihn heraus – bei SVG erscheint er nicht, denn eine Zeichnung hat ihren Hintergrund ohnehin frei.
Warum sich das lohnt, obwohl Sublimation kein Weiß druckt. Ein weißer Hintergrund ist selten wirklich weiß. Ein Foto oder ein JPEG bringt Werte wie 248, 250, 247 und feines Rauschen mit, und das schlägt beim Pressen als blasser, fleckiger Schleier durch. Ausserdem verdeckt der Kasten alles, was darunter liegt, und in der Vorschau sieht man nicht, was später wirklich auf der Tasse steht. Wirklich durchsichtige Stellen bleiben dagegen sauber die Farbe der Keramik.
So geht es. Motiv ablegen, Haken setzen, auf Pipette drücken und in der Abwicklung oben auf die Farbe klicken, die verschwinden soll – genommen wird der Mittelwert aus drei mal drei Bildpunkten, damit das Rauschen nicht hineinschlägt. Die Farbe lässt sich auch von Hand im Farbfeld daneben wählen; voreingestellt ist Weiß.
| Toleranz | wie weit eine Farbe von der gewählten abweichen darf und trotzdem verschwindet. Zu klein: Reste bleiben stehen. Zu groß: das Motiv selbst wird angegriffen. |
| Weiche Kante | der Saum darüber, in dem die Durchsichtigkeit verläuft. Ohne ihn franst der Rand aus, besonders bei JPEG. |
Die Zeile darunter nennt die gewählte Farbe und wie viel der Fläche durchsichtig geworden ist – ein guter Anhaltspunkt: bei einem freigestellten Logo sind das meist 60 bis 85 Prozent.
Während du am Regler ziehst, rechnet die Seite auf einer groben Fassung, damit es flüssig bleibt; sobald der Regler einen Augenblick ruht, kommt die volle Auflösung nach. Für den Druck wird immer die volle Fassung verwendet, auch wenn du sofort auf den PDF-Knopf drückst. Das Original bleibt erhalten: Haken wieder herausnehmen stellt das Bild unverändert her.
Die Liste zeigt alle abgelegten Motive mit ihrer Breite. Ein Klick wählt eines aus; es bekommt in der Abwicklung einen gestrichelten Rahmen. Darunter erscheinen drei Regler:
Die Regler für die Position lassen ein Motiv bewusst über die Bandkanten hinauslaufen. Das braucht man für randlose Aufdrucke und für Motive, die höher sind als das Band. Was außerhalb des Bandes liegt, erscheint weder in der Vorschau noch im Druck.
Ganz oben liegt die Abwicklung: dort lässt sich ein Motiv mit der Maus ziehen, das Mausrad ändert seine Größe, ein Klick wählt immer das oberste Motiv an dieser Stelle. Darunter die Liste, darunter die Regler.
| Position quer | 0 liegt dem Henkel genau gegenüber; negativ nach links, positiv nach rechts |
| Position Höhe | Abstand von der Bandoberkante |
| Breite | Höhe folgt dem Seitenverhältnis der Vorlage |
| Drehung | freier Winkel; die beiden Knöpfe drehen in 90-Grad-Schritten |
Mit den Pfeiltasten lässt sich das gewählte Motiv um 1 mm verschieben, mit gedrückter Umschalttaste um 0,1 mm. Sitzt es genau mittig, erscheint eine türkise Hilfslinie – senkrecht bei waagerechter Mitte, waagerecht bei senkrechter Mitte. Beim Ziehen rastet es nahe der Mitte ein. Zentrieren setzt beide Achsen auf die Mitte.
Nach vorn legt das Motiv über alle anderen, Entfernen nimmt es vom Band. Die Vorlage bleibt dabei in der Auswahlliste und kann erneut abgelegt werden. Ein Rückgängig gibt es nicht.
Änderst du nachträglich das Druckband, werden die Motive hineingezogen, damit nichts herausfällt.
Sammlung. Aktuelle Vorlage sammeln legt den gerade bearbeiteten Stand ab: Bandmaße und alle Motive mit Position, Größe und Drehung. Danach kannst du weiterarbeiten und den nächsten Stand sammeln. In der Liste wählst du einen Eintrag aus und entfernst ihn bei Bedarf einzeln.
Vier pro Blatt. Ist die Sammlung leer, enthält das PDF wie bisher eine Seite mit der aktuellen Vorlage. Mit gesetztem Haken kommen mehrere Ausdrucke auf ein A4-Blatt, wobei die Originalgröße erhalten bleibt – es wird nie skaliert. Wie viele tatsächlich passen, hängt vom Druckband ab: ein volles Band von 224 × 80 mm passt gedreht nur zweimal auf A4, ein Band bis etwa 140 × 95 mm viermal. Die Zeile über dem Knopf nennt vorab die tatsächliche Aufteilung, die Seitenzahl und die Ausrichtung. Sind mehr Vorlagen gesammelt als auf ein Blatt passen, entstehen weitere Seiten. Ist die Sammlung leer, wird die aktuelle Vorlage wiederholt, bis das Blatt voll ist.
Schnittkanten – voreingestellt aus. Sie liegen in der Mitte des Millimeters Steg, der zwei Stücke trennt. Wer einen halben Millimeter daneben schneidet, hat die ganze Linie am Zuschnitt, und weil sie mitgepresst wird, steht sie hinterher als grauer Strich auf der fertigen Tasse. Das ist beim Bedrucken mehrfach passiert, deshalb bleiben sie aus: geschnitten wird nach Augenmaß am Motivrand, und ein Millimeter zu viel schadet nichts, weil die Manschette ihn ohnehin überdeckt. Wer mit dem Schneidegerät arbeitet, schaltet sie ein – dann läuft je Grenze eine durchgezogene Linie quer über das ganze Blatt, sodass sich in einem Zug schneiden lässt. Grenzen zweier Nachbarn fallen zusammen; wo eine Linie ein anderes Stück kreuzen würde, ist sie unterbrochen – über ein Motiv läuft nie eine Linie. Dazu kommen dann die Mittenmarken im Steg, die dem Henkel gegenüberliegen und beim Ausrichten helfen.
Maßband und Beschriftung am Blattrand hängen nicht an diesem Haken. Sie liegen außerhalb jedes Zuschnitts, werden ohnehin abgeschnitten und können deshalb nie auf der Tasse landen.
Auf Wölbung vorverzerren. Ein flach gedrucktes Motiv wirkt auf der runden Tasse zu den Rändern hin gestaucht. Mit gesetztem Haken zieht der Designer den Druck waagerecht auseinander, sodass das Motiv auf der Tasse und im Foto unverzerrt erscheint. Gerechnet wird mit dem Radius aus den eingestellten Durchmessern. Das Motiv wird dadurch breiter: 60 mm Bildbreite ergeben bei der Standardtasse etwa 68 mm Druckbreite. Jenseits von rund 77 Grad aus der Mitte endet die Verzerrung, weil die Fläche dort ohnehin nicht mehr zu erkennen ist. Die Vorschau auf der Tasse rechnet mit, zeigt also bereits das Ergebnis.
Zuschnitt. Nehmen die Motive nur einen Teil des Bandes ein, wird das Stück darauf verkleinert – dann passen deutlich mehr auf ein Blatt. Nach unten reicht der Zuschnitt aber immer bis zur Unterkante der Tasse, auch wenn das Druckband erst darüber beginnt. Mit eingeschalteten Schnittkanten ist sie kräftiger gezeichnet als die übrigen. Beim Aufbringen legt man sie an den Tassenboden an; ohne diese Bezugskante verrutscht das Motiv schräg. Ohne Haken wird wie bisher das ganze Band ausgegeben.
Auflösung. Voreingestellt sind 400 dpi. Das ist feiner, als die meisten Sublimationsdrucker auflösen, kostet aber nichts außer Dateigröße – gegenüber 300 dpi etwa das Anderthalbfache. Wer kleinere Dateien will, stellt auf 300 dpi zurück; für feine Linien und kleine Schrift ist 400 die sichere Wahl.
Spiegeln. Der Haken oben entscheidet, ob die Seite seitenverkehrt erzeugt wird. Für Sublimation ist das nötig, weil die bedruckte Seite auf die Tasse gelegt wird. Ohne Spiegelung dient die Datei der Kontrolle oder Aufklebern, die von vorn angebracht werden. Der Knopf nennt jeweils den eingestellten Zustand, und die Beschriftung im Rand hält ihn auf dem Ausdruck fest.
Das PDF entsteht in Originalgröße. 300 dpi sind für Sublimation üblich. Mit den Schnittmarken bekommt die Seite einen Rand von 8 mm mit Eckmarken und einer Beschriftung; dieser Rand wird vor dem Pressen abgeschnitten. Die Beschriftung ist bewusst nicht gespiegelt, damit sie auf dem Ausdruck lesbar bleibt.
Ablauf. Auf Sublimationspapier drucken, Bildseite an die Tasse legen, mit Klebeband fixieren und in der Tassenpresse pressen – üblich sind etwa 180 °C und drei bis vier Minuten; maßgeblich sind die Angaben von Papier und Presse. Sublimation druckt kein Weiß: helle Stellen bleiben die Farbe der Tasse.
Die STL-Datei ist binär und in Millimetern, geeignet für Slicer und 3D-Druck. Die STEP-Datei nach AP214 enthält Körper und Henkel als zwei Volumenkörper; CAD-Programme lesen sie als Solid. Ihre Flächen sind facettiert, also feine Dreiecke statt exakter Zylinder – eine höhere Auflösung glättet sie, vergrößert aber die Datei.
Körper und Henkel sind zwei sich durchdringende Volumenkörper; in CAD genügt ein Vereinigen-Befehl, Slicer kommen ohne Zutun damit zurecht. Die angezeigte Masse rechnet die doppelt gezählte Überlappung heraus. Die Abwicklung wird als Rechteck behandelt; bei stark konischen Tassen weicht der Druck an Ober- und Unterkante etwas ab. Warnungen erscheinen rot unter den Parametern – etwa wenn ein Maß begrenzt werden musste.
Alles rechnet im Browser, ohne Netzverbindung. Die Seite lässt sich weitergeben und per Doppelklick öffnen. Zum Ausdrucken liegt derselbe Inhalt als einseitiges CheatSheet bei: Tassen-Designer-CheatSheet.pdf.