Alle Abschnitte der Bedienleiste lassen sich über ihre Überschrift auf- und zuklappen und starten zugeklappt. Warnungen und die Liste der platzierten Motive bleiben immer sichtbar.
| Linke Maustaste ziehen | Tasse drehen |
| Rechte Maustaste oder Umschalt+ziehen | Ansicht verschieben |
| Mausrad | Zoomen |
| Zwei Finger | Zoomen auf Tablet und Telefon |
| Taste F | Modell einpassen |
| Taste H | Diese Hilfe öffnen und schließen |
| Pfeiltasten | Gewähltes Motiv verschieben, mit Umschalt feiner |
Jeder Wert hat einen Schieber und ein Zahlenfeld; beide sind gekoppelt. Alle Angaben sind Millimeter, sofern nichts anderes dabeisteht.
Tassenkörper. Höhe, Durchmesser oben und unten, Wand- und Bodenstärke, der Verrundungsradius am Innenboden, die Vertiefung im Boden und die Breite des Standrings. Der Trinkrand wird automatisch als Halbrund mit dem halben Wandmaß ausgeführt.
Henkel. Die beiden Anbindungshöhen bestimmen, wo der Bügel ansetzt, die Ausladung, wie weit er absteht. Bandhöhe ist das Maß in der Bügelebene, Bandbreite das Maß quer dazu.
Einbindetiefe. Sie zählt von der Wandaußenseite nach innen: 0 bedeutet bündig außen, der obere Anschlag entspricht der Wandstärke, also bündig mit der Innenfläche. Der Anschlag wird bei jeder Änderung neu gesetzt. Der Henkel ragt an keiner Stelle in den Innenraum – seine Enden werden an einer Fläche parallel zur Wand abgeschnitten.
Material und Auflösung. Die Dichte geht in die Masse ein (Keramik etwa 2,4 g/cm³). Mehr Segmente ergeben glattere Flächen, größere Dateien und einen langsameren Neuaufbau.
Zielmasse. Der Knopf Wandstärke für Zielmasse berechnen sucht die Wandstärke, bei der die Tasse das eingestellte Gewicht erreicht. Der Abstand zwischen Wand- und Bodenstärke bleibt dabei erhalten.
Breite, Tiefe und Höhe sind die Maße des umschließenden Quaders, die Breite also einschließlich Henkel. Das Fassungsvermögen gilt bis zur Randoberkante; in der Praxis füllt man etwa einen Zentimeter tiefer. Materialvolumen und Masse stammen aus dem berechneten Netz. Die Größenangabe unten schätzt die Exportdateien.
Einpassen rückt die Tasse ins Bild, Startansicht stellt auch den Blickwinkel zurück. Kantenmodell zeigt das Drahtgitter, Schnitt blendet die halbe Tasse aus und gibt den Blick auf Wandaufbau und Henkelanbindung frei. Langsam drehen führt die Tasse durch einen geschlossenen Rundumlauf: drei Umläufe um die Achse, dabei einmal von der Aufsicht bis unter den Boden geneigt. Damit werden alle Seiten sichtbar, auch Boden und Innenraum. Ziehen nach links oder rechts verschiebt die Startrichtung.
Aufzeichnung. Rundumlauf als AVI aufzeichnen nimmt genau diesen Durchlauf auf. Bildgröße, Bildrate und Dauer sind wählbar; voreingestellt sind 1024 × 576 mit 30 Bildern je Sekunde über 24 Sekunden, also acht Sekunden je Umlauf. Mehr Bilder je Sekunde machen die Bewegung flüssiger, eine längere Dauer macht sie langsamer – beides hilft, Einzelheiten zu erkennen, und beides vergrößert die Datei. Die Zeile unter den Feldern nennt Bildzahl und ungefähre Größe vorab. Die Dauer gilt auch für Langsam drehen, die Vorschau läuft also genauso schnell wie die Aufzeichnung.
Die Datei ist eine AVI mit Motion-JPEG und läuft ohne Zusatzsoftware. Während der Aufzeichnung zeigt die Statuszeile den Fortschritt; Anfang und Ende der Bahn passen nahtlos aneinander, die Datei lässt sich also endlos wiederholen.
Das Druckband ist die Abwicklung der Außenwand. Die Bandbreite ist ein Stück des Umfangs – die Vorgabe 203 mm entspricht etwa 80 % und lässt den Bereich um den Henkel frei. Unter- und Oberkante werden über dem Tassenboden gemessen. Unter der Vorschau steht, wie viel Prozent des Umfangs das Band einnimmt.
In der Vorschau lassen sich Motive direkt mit der Maus ziehen; das Mausrad ändert die Größe des ausgewählten Motivs. Ein Klick wählt immer das oberste Motiv an dieser Stelle.
Alle mitgelieferten und erzeugten Vorlagen haben einen durchsichtigen Hintergrund. Auf der Tasse und im Druck bleiben diese Stellen die Farbe der Keramik, denn Sublimation druckt kein Weiß.
Aus der Auswahlliste eine Vorlage wählen und mit Auf die Tasse legen ablegen. Dieselbe Vorlage kann mehrfach abgelegt werden. Mit Eigene SVG-Datei laden kommen weitere Vorlagen hinzu; sie bleiben danach in der Liste.
Rufzeichen, Locator oder Text erzeugen. Text eintragen, die Darstellung wählen – Text, Morsezeichen oder beides – und die Farbe festlegen. Das Morseraster folgt der UKW-Karte: Punkt eine Einheit, Strich drei, Lücke eins, zwischen Buchstaben drei, zwischen Wörtern sieben. Enthalten sind Buchstaben, Ziffern, Umlaute sowie die für Rufzeichen nötigen Zeichen wie der Schrägstrich.
Die Liste zeigt alle abgelegten Motive mit ihrer Breite. Ein Klick wählt eines aus; es bekommt in der Abwicklung einen gestrichelten Rahmen. Darunter erscheinen drei Regler:
| Position quer | 0 liegt dem Henkel genau gegenüber; negativ nach links, positiv nach rechts |
| Position Höhe | Abstand von der Bandoberkante |
| Breite | Höhe folgt dem Seitenverhältnis der Vorlage |
| Drehung | freier Winkel; die beiden Knöpfe drehen in 90-Grad-Schritten |
Mit den Pfeiltasten lässt sich das gewählte Motiv um 1 mm verschieben, mit gedrückter Umschalttaste um 0,1 mm. Sitzt es genau mittig, erscheint eine türkise Hilfslinie – senkrecht bei waagerechter Mitte, waagerecht bei senkrechter Mitte. Beim Ziehen rastet es nahe der Mitte ein. Zentrieren setzt beide Achsen auf die Mitte.
Nach vorn legt das Motiv über alle anderen, Entfernen nimmt es vom Band. Die Vorlage bleibt dabei in der Auswahlliste und kann erneut abgelegt werden. Ein Rückgängig gibt es nicht.
Änderst du nachträglich das Druckband, werden die Motive hineingezogen, damit nichts herausfällt.
Sammlung. Aktuelle Vorlage sammeln legt den gerade bearbeiteten Stand ab: Bandmaße und alle Motive mit Position, Größe und Drehung. Danach kannst du weiterarbeiten und den nächsten Stand sammeln. In der Liste wählst du einen Eintrag aus und entfernst ihn bei Bedarf einzeln.
Vier pro Blatt. Ist die Sammlung leer, enthält das PDF wie bisher eine Seite mit der aktuellen Vorlage. Mit gesetztem Haken kommen mehrere Ausdrucke auf ein A4-Blatt, wobei die Originalgröße erhalten bleibt – es wird nie skaliert. Wie viele tatsächlich passen, hängt vom Druckband ab: ein volles Band von 203 × 80 mm passt gedreht nur zweimal auf A4, ein Band bis etwa 140 × 95 mm viermal. Die Zeile über dem Knopf nennt vorab die tatsächliche Aufteilung, die Seitenzahl und die Ausrichtung. Sind mehr Vorlagen gesammelt als auf ein Blatt passen, entstehen weitere Seiten. Ist die Sammlung leer, wird die aktuelle Vorlage wiederholt, bis das Blatt voll ist. Jeder Ausdruck bekommt eigene Schnittmarken.
Das PDF entsteht in Originalgröße und seitenverkehrt. 300 dpi sind für Sublimation üblich. Mit den Schnittmarken bekommt die Seite einen Rand von 8 mm mit Eckmarken und einer Beschriftung; dieser Rand wird vor dem Pressen abgeschnitten. Die Beschriftung ist bewusst nicht gespiegelt, damit sie auf dem Ausdruck lesbar bleibt.
Ablauf. Auf Sublimationspapier drucken, Bildseite an die Tasse legen, mit Klebeband fixieren und in der Tassenpresse pressen – üblich sind etwa 180 °C und drei bis vier Minuten; maßgeblich sind die Angaben von Papier und Presse. Sublimation druckt kein Weiß: helle Stellen bleiben die Farbe der Tasse.
Die STL-Datei ist binär und in Millimetern, geeignet für Slicer und 3D-Druck. Die STEP-Datei nach AP214 enthält Körper und Henkel als zwei Volumenkörper; CAD-Programme lesen sie als Solid. Ihre Flächen sind facettiert, also feine Dreiecke statt exakter Zylinder – eine höhere Auflösung glättet sie, vergrößert aber die Datei.
Körper und Henkel sind zwei sich durchdringende Volumenkörper; in CAD genügt ein Vereinigen-Befehl, Slicer kommen ohne Zutun damit zurecht. Die angezeigte Masse rechnet die doppelt gezählte Überlappung heraus. Die Abwicklung wird als Rechteck behandelt; bei stark konischen Tassen weicht der Druck an Ober- und Unterkante etwas ab. Warnungen erscheinen rot unter den Parametern – etwa wenn ein Maß begrenzt werden musste.
Alles rechnet im Browser, ohne Netzverbindung. Die Seite lässt sich weitergeben und per Doppelklick öffnen. Zum Ausdrucken liegt derselbe Inhalt als einseitiges CheatSheet bei: Tassen-Designer-CheatSheet.pdf.